Gute Streckenflugsaison 2012

altDieses Jahr bot den Piloten öfters mässiges Streckenflugwetter, Hammertage waren etwas selten. Das macht aber nichts, mit dem Archaeopteryx fühlen sich auch mässige Bedingungen toll an! 

Einige Piloten stellten ihre Flüge in den OLC oder, sogar mehr, in den XContest. Die Vielfalt ist gross:

Es gab lokale Flüge, manchmal zu Randzeiten bei schwachen Bedingungen, der erste Flug nach der Prüfung, ein Speedflug am Abend, sogar Westwind-Wellenflüge waren möglich, einer erst kürzlich im Gästebuch

Bei den mittleren Strecken- und Rundflügen gibt es auch einiges Spezielles: Mittags um 12 Uhr noch zu Hause am Konfitüre machen, dann erst raus für einen 290 km FAI-Dreiecks-Nachmittagsflug. Oder auf einer für Hängegleiter sehr ungewöhnlichen Route. Dann mit dem neu gelieferten Archaeopteryx gleich im dritten Flug mit Fussstart los zur mystischen Tour du Mt. Blanc bei schwierigen Verhältnissen. Und ein Spätsommerflug aus einer Alpenregion heraus, von welcher an dem Tag sonst mit Hängegleitern nichts grosses lief, hinein ins Wallis wo es richtig gut war, trotzdem nur zwei Hochleistungssegelflieger im ganzen Land ein wenig weiter kamen.

Von den langen Flügen, wie zum Beispiel ein 330 km FAI-Dreieck, stechen wertungsmässig vor allem zwei Flüge heraus: OLC-Alps, der weiteste Alpenflug aller Hängegleiter im 2012, ein 407 km flaches Dreieck. Doch eine Frau überflügelt sie alle: Der weltweit weiteste OLC-Flug aller Hängegleiter gelang Marlies Eicher in ihrem Archaeopteryx mit einem Zielflug von zu Hause an die Vorweltmeisterschaft im Deltafliegen: 483 km.
 
Die Archaeopteryx-Saison 2012 bot wirklich viel Flugspass in allen Situationen, vom lokalen Abendsoaring bis zur Saisonweltbestleistung. Und genauso variantenreich sind die Piloten gestartet, vom Berg mit Fussstart oder Gummiseilstart und von der Ebene mit Trike-Schlepp, Autoschlepp, Windenstart und Flugzeugschlepp.

Auf eine schöne Saison 2013!